Religionsunterricht

Frau Madeleine Ewald

Evangelischer und katholischer Religionsunterricht

Kinder des ersten und zweiten Schuljahres werden konfessionsübergreifend (evangelisch und katholisch) von Frau Ewald, Frau Spieß, Frau Fellhauer, Frau Steuerwald, Herr Merten (mit 2 Stunden) und Frau Koch (mit 2 Stunden) unterrichtet.

Ab dem dritten Schuljahr werden die Kinder entsprechend ihrer Konfession in evanglischen und katholischen Religionsunterricht eingeteilt.

Frau Anja Fellhauer

Herr Kai Merten

Frau Koch

Frau Birgül Beyaz

Islamischer Religionsunterricht

Seit dem Schuljahr 2013/2014 wird nach Anmeldung islamischer Religionsunterricht erteilt, diesen leitet zur Zeit Frau Beyaz.

ISLAMISCHE RELIGIONSUNTERRICHT

Der bekenntnisorientierte (islamische) Religionsunterricht hat die Aufgabe, Kinder muslimischen Glaubens für die religiöse Dimension zu sensibilisieren und sie über ihre Religion zu informieren. Er vermittelt den Schülerinnen und Schülern Hilfen und Qualifikationen, um das eigene Leben verantwortlich planen und gestalten zu können.

Im bekenntnisorientierten (islamischen) Religionsunterricht sollen die Kinder die Tradition und Werte ihrer Religion kennenlernen.

Der Unterricht will Antworten des islamischen Glaubens auf die Frage nach der Beziehung des Menschen zu Gott, zu den Mitmenschen, zu sich selbst, zur Natur und zur Geschichte aufzeigen.

Die religiöse Bildung soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sich in einer pluralen Vielfalt möglicher Lebensentwürfe zurechtzufinden und eine eigene Identität zu entwickeln, die religiöse Orientierung und ethische Urteilsfähigkeit einschließt.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht, religiöse Fragen zu stellen und Traditionen zu erfahren und sich damit in einer engagierten und kritischen Auseinandersetzung mit kompetenten Lehrkräften Hilfen für eine religiöse Identitätsfindung und in der Begegnung mit Andersgläubigen zu holen.

Hessen ist das erste Bundesland, das den bekenntnisorientierten (islamischen) Religionsunterricht auf der Grundlage von Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes einführt.

Aus den Bildungsaufgaben islamischer Bildungsverantwortung ergeben sich für das Fach Islamische Religion die folgenden didaktischen Leitlinien:

  • Religionsunterricht ist der Ort, wo Kinder mit ihren Fragen zu Wort kommen. Kinder stellen existentielle Fragen nach Gott und der Welt: Wer bin ich? Wozu bin ich da? Was war am Anfang? Was kommt nach dem Tod? Warum gibt es das Leid und das Böse? Warum glauben Menschen an Gott und andere nicht? Warum gibt es verschiedene Religionen auf der Welt? Diese Grundfragen menschlicher Existenz werden im Fach Islamische Religion im Gespräch mit Zeugnissen der koranisch-islamischen Tradition und gelebtem Glauben bedacht.
  • Das Fach Islamische Religion ist durch eine Didaktik des Fragens, des Fragen-Stellens, des Entdeckens und Staunens gekennzeichnet. Es werden weniger vorschnelle Antworten gesucht oder gegeben; vielmehr geht es um einen Lernprozess, der auf die aktive Beteiligung der Kinder zielt.
  • Lernen wird im Fach Islamische Religion nicht auf Wissensvermittlung reduziert. Religiöse Bildung wird als „Aufforderung zur Selbsttätigkeit“ begriffen. Mit anderen Worten: Religiöse Inhalte werden im Fach Islamische Religion so mitgeteilt, dass die Lernenden die Inhalte verstehen, an ihnen weiterdenken und sie immer wieder überdenken können.
  • Religiöse Bildung erfolgt in der Beziehung zwischen dem Eigenen, möglicherweise für wahr Erkannten, und dem Anderen, möglicherweise Befremdlichen. Das Fach Islamische Religion zielt darauf, Unterschiede zu erkennen, Differenzen zu markieren und auszuhalten. In diesem Sinne setzen sich die Lernenden mit ihrer Verschiedenheit auseinander und begegnen sich in wechselseitigem Respekt und Toleranz.

Inhaltliche Konzepte des Faches

Für das Fach Islamische Religion sind drei Leitperspektiven grundlegend,

  • Frage nach Gott
  • Koran und islamische Tradition/en
  • Zeichen Gottes (āyāt).

Die Leitperspektiven strukturieren die Auseinandersetzung mit den Inhaltsfeldern des Faches Islamische Religion von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe. Die Inhaltsfelder orientieren sich an der Fachwissenschaft. Sie fokussieren die wesentlichen inhaltlichen Aspekte des Faches Islamische Religion:

  • Mensch und Identität
  • Gott, Glaube und Handel
  • Koran und Sunna
  • Muhammad und andere Propheten
  • Religionen und interreligiöse Befähigung
  • Verantwortung des Menschen in der Welt.

In den Inhaltsfeldern wird berücksichtigt, dass die Lernenden mit dem Eintritt in die Grundschule sehr unterschiedliche religiöse Erfahrungen mitbringen. Sie werden mit einer religiösen Wirklichkeit konfrontiert, die ihnen mehr oder weniger vertraut ist und durch die sie zu Fragen angeregt werden. Im Religionsunterricht wird der kindliche Fragehorizont mit dem Deutungsangebot der koranisch-islamischen Tradition verbunden.

Quelle: Hessisches Kultusministerium, Bildungsstandards und Inhaltsfelder, Das neue Kerncurriculum für Hessen – Primarstufe -ISLAMISCHE RELIGION

Griechisch-orthodoxer Religionsunterricht

Der griechisch-orthodoxe Religionsunterricht wird freitags von Frau Pantazidou erteilt.

Alevitischer Religionsunterricht

Der alevitische Religionsunterricht wird montags von Frau Firat erteilt.